Bayernligastart für TSV Bad Griesbach 18/19

Bayernligastart für TSV Bad Griesbach

VV Gotteszell zum Derby zu Gast

Dominik Ludwig übernimmt das Zepter

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Die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach starten in ihre dritte Bayernligasaison. Die Rottalerinnen empfangen am Samstag ab 19:00 gleich die Konkurrenz aus Gotteszell zum Niederbayernderby. Es ist das Derby der Saison, da keine weitere Mannschaft aus Niederbayern in der diesjährigen Bayernliga spielt. Neu am Ruder beim TSV ist Dominik Ludwig, der im letzten Jahr noch zusammen mit dem langjährigen sportlich Verantwortlichen Wolfgang Stephani zusammen die Geschicke leitete. Nun übernimmt er die Aufgabe als Chef.

 

Es hat sich einiges getan im Team des TSV Bad Griesbach. Zurückgekehrt ist mit Maike Dülmer eine Mittelblockerin, die bereits in der ersten Bayernligasaison für den TSV aufgeschlagen hatte. Dülmer verweilte in der letzten Saison im Ausland und ist nun wieder fest an ihrem Studienort in Passau. Ebenfalls zurück ist Sophia Hebel. Nach einer einjährigen Auszeit ist Hebel mit vollem Elan dabei und soll von Fall zu Fall Zuspielerin Lisa Fabich entlasten. Hebel hatte in den Jahren zuvor sämtliche Jugendmannschaften des TSV durchlaufen und ist ein echtes Eigengewächs. Schon früh in der Vorbereitung stieg mit Antonia Lang eine ehrgeizige und junge Volleyballerin in den Trainingsbetrieb der Griesbacherinnen ein. Lang hatte zuvor in Passau und Mühldorf ihre Stationen und wird ihre Einsätze in der Mitte und der Außenannahmeposition bekommen. Ebenfalls neu im Team ist Lena Kowasch, die vom VC DJK Passau nach Griesbach wechselt. Die erst 16 jährige Kowasch hat großes Talent, das Trainer Ludwig in den nächsten Monaten weiter entwickeln möchte. Vom TSV Deggendorf wechselte Susanne Lermer in die Kurstadt. Die ehrgeizige Libera hat ihre Qualitäten in Annahme und Abwehr und wirft dabei viel Erfahrung in die Waagschale. Kurz vor Ende der Transferperiode gelang dem TSV Bad Griesbach noch ein glücklicher Coup. Mit Luise Neumüller verpflichtete Trainer Ludwig eine Außenangreiferin, die im letzten Jahr noch für den TV Altdorf in der 3. Liga aufgeschlagen hat. Neumüller ist seit September als Referendarin in Passau beschäftigt und wird die Mannschaft in der kommenden Saison verstärken.

Weiterhin im Team sind Zuspielerin Lisa Fabich, Libera Christine Hellinger, Diagonale Jenny Janda und Stefanie Koller, die Mittelblockerinnen Julia Sosnwoski und Constanze Koller sowie die Außenannahmespezialistinnen Carolin Reitberger und Magdalena John.

Die Vorbereitung des TSV Bad Griesbach war aufgrund vieler Abwesenheit wegen Urlaub und Beruf eher holprig umso optimistischer stimmen die guten Ergebnisse in der Vorbereitung. Nach einem 3:2 Sieg gegen den Gegner von Samstag, konnten der VC Esternberg aus der österreichischen Landesliga klar mit 3:0 und der Regionalligist FTSV Straubing mit 3:1 besiegt werden. An diese Ergebnisse möchten die Griesbacher Volleyballerinnen bereits am Samstag anschließen und die ersten Punkte in Griesbach behalten. Die Mannschaft hofft auf lautstarke Unterstützung der Fans, wenn um 19:00 angepfiffen wird.

 

3 Fragen an Trainer Dominik Ludwig:

Es ist dritte Bayernligaspielzeit für den TSV Bad Griesbach. Was dürfen wir von der Mannschaft erwarten?

Die Tugenden der letzten Jahre. Wir arbeiten hart und machen unsere Hausaufgaben vor den Spielen. Aus der dritten Saison abzuleiten, dass wir mehr erreichen können ist aber schwer, weil immer wieder viele neue Teams aus dem Münchner Raum dabei sind. Die meisten Teams kennen wir nicht.

Die Mannschaft verfügt über einen quantitativ größeren Kader im Vergleich zu Vorsaison. Macht das die Mannschaft auch stärker?

Wir haben uns qualitativ verbessert mit Zugängen die uns verstärken. Aufgrund beruflicher und privater Dinge haben wir den Kader nicht immer im Training beisammen. Von daher kann man von der Kadergröße nicht unbedingt auf eine bessere Mannschaft schließen. Das werden wir in den ersten Spielen sehen.

Zum Start ist Gotteszell zu Gast. Auf was muss sich ihre Mannschaft im Derby besonders einstellen?

Gotteszell ist das einzige Team, das wir wirklich kennen. Gut eingespielte Mannschaft, die ballsicher ist und wenige Fehler macht. Wir müssen unsere Stärken zeigen und dürfen uns nicht das Spiel des Gegners aufdrängen. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Spiel freuen, bei dem wir sicherlich gute Siegchancen haben.