Knappe Auftaktpleite für Bad Griesbach

2:3 gegen den VV Gotteszell – am Wochenende zwei Spiele

 

Die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach konnten am Wochenende vor heimischer Kulisse nur einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Bei der 2:3 Niederlage zeigten die Rottalerinnen vor allem im Aufschlag- und Annahmespiel zu viele Schwächen, was einen Auftaktsieg in der Bayernliga unmöglich machte.

 Trainer Dominik Ludwig schickte als Starting Six Zuspielerin Lisa Fabich, Diagonale Jenny Janda, die beiden Mittelblockerinnen Maike Thomsen und Julia Sosnowski sowie die Außenannahmespielerinnen Carolin Reitberger und Luise Neumüller ins Rennen. Christine Hellinger fungierte als Libera. Zu Beginn des ersten Satzes dominierten vor allem die Außenangreiferinnen Neumüller und Reitberger die Partie. Immer wieder gut eingesetzt von Fabich füllten die Beiden ihr Punktekonto eifrig auf. Beim 10:6 kam dann der erste Bruch im Annahmespiel und Gotteszell glich erst aus und zog dann auf 14:10 davon, ehe Griesbach wieder dagegen halten konnte. Geprägt war das Spiel in dieser Phase von vielen Aufschlagfehlern. Gotteszell behauptete sich vor allem am Netz gegen ihre Gegnerinnen. Der Griesbacher Block fand keinen Zugriff und die Waldlerinnen holten sich den ersten Satz mit 25:18. Im zweiten Durchgang schien das Spiel wieder gegen den TSV zu laufen. Mit Schwächen in der Annahme erlaubte man dem Gegner eine 5:0 Führung. Über den Kampf fanden die Griesbacherinnen dann besser ins Spiel. Steffi Koller, die für Reitberger in die Begegnung kam und Diagonale Jenny Janda stachen mit individuellen Punkten im Angriff hervor. Neumüller machte mit einem harten Angriff den Punkt zum 24:21, Janda das Spiel mit einem gefühlvollen Diagonalangriff den Sack zum 25:22 zu. Im dritten Satz brachte Ludwig Constanze Koller für Sosnowski und Reitberger zurück in das Spiel. Wieder musste Griesbach einen Punkterückstand hinterherlaufen. Vor allem die starken Aufschläge von Gotteszell machten den Rottalerinnen weiter Mühe. Ludwig nahm bei 5:9 eine Auszeit und richtete seine Mannschaft wieder auf, die anschließend Punkt für Punkt aufholen konnte. Wieder war es Neumüller, die den Punkt zum 24:21 machte. Zuspielerin Fabich machte den letzten Punkt des Satzes selbst zum 25:22. Der TSV Bad Griesbach führte zu diesem Zeitpunkt verdient mit 2:1 nach Sätzen.

Die Mannschaft zeigte zwar immer wieder Schwächen, fand aber über den Kampf zurück ins Spiel. Im vierten Satz kam Steffi Koller für Janda auf die Diagonalposition. Die Waldlerinnen erwischten erneut den besseren Start und führten zur Satzhälfte mit 5 Punkten. Immer wieder ließen die Griesbacherinnen Punktgewinne des Gegners beim Aufschlagspiel zu, während die eigenen Aufschläge nur selten zu erfolgreichen Ballwechseln führten. Bei 15:23 war die Messe schon fast gelesen. Dülmer gelangen in dieser Phase gute Aufschläge und ließ den Vorsprung noch einmal auf 3 Punkte schmelzen, doch Gotteszell fuhr mit ganzer Routine den Satz mit 25:20 nach Hause. Im Tie-Break kam dann Magdalena John ins Griesbacher Spiel. Die ersten beiden Punkte gingen nach Angriff Neumüller und Aufschlagwinner Fabich an den TSV. Unerklärlich anschließend der totale Zusammenbruch. Die Griesbacherinnen ließen viel zu schnell die Köpfe hängen und ergaben sich im Tie-Break gegen einen guten Gegner. Am Ende gewann Gotteszell den Tie-Break deutlich mit 15:5 und das Spiel letztendlich verdient mit 3:2.

Die Volleyballerinnen des TSV haben eine Trainingswoche Zeit, die Wunden zu lecken und sich auf das nächste Wochenende vorzubereiten. Dann erwarten die Rottalerinnen am Samstag um 15 Uhr den FTM Schwabing in der Griesbacher Halle. Am Sonntag reisen die Kurstädterinnen nach München zum nächsten Spiel.