Griesbach unterliegt in Straubing

Klare 0:3 Niederlage – am 18.11. kommt München-Herrsching

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Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach beim Auswärtsspiel in der Bayernliga beim FTSV Straubing. Die Kurstädterinnen verloren mit 0:3 und müssen nun aus den nächsten Spiel Zählbares holen, um nicht wie in der letzten Saison in den Abstiegsstrudel zu gelangen.
Nun heißt es Wunden lecken im Lager des TSV Bad Griesbach. Die Mannschaft hat zwei Wochen Zeit an der Form zu feilen um am 18.11. im Heimspiel gegen den VCDJK München Ost- Herrsching wieder mit Siegchancen an den Start gehen zu können

Das erste Mal in der Saison konnte Trainer Wolfgang Stephani auf einen zehnköpfigen Kader zurückgreifen. Griesbach begann mit Zuspielerin Lisa Fabich, Diagonale Jenny Janda, Libera Christine Hellinger, den beiden Mittelblockerinnen Constanze Koller und Julia Sosnowski, sowie den Außenangreiferinnen Magdalena John und Carolin Reitberger. Diagonale Stephanie Koller, Mittelblockerin Lina Dressler sowie Außenannahme Nastassja Hippeli komplettierten den Kader.

Aus der Annahme gelang es den Griesbacherinnen immer wieder stabil zu punkten. Vor allem über die Mittelangreiferinnen fand der Ball das angestrebte Ziel, das Feld des FTSV Straubing. Bei eigenem Aufschlag gelang den Kurstädterinnen allerdings in der Satzmitte 10 Punkte in Folge kein einziger Punkt, was einen Satzgewinn schier unmöglich machte. Entweder waren die Aufschläge des TSV zu schwach oder aber fehlerhaft. Straubing gewann den ersten Satz knapp mit 25:21. Ähnliches Spiel im zweiten Satz. Aus den ersten elf Aufschlägen konnte der TSV Bad Griesbach kein Kapital schlagen, während Straubing immer wieder Unsicherheiten im Griesbacher Aufbauspiel ausnutzen konnte und sich so einen Vorsprung erspielte. Zwischenzeitlich war Straubing 7 Punkte vorne. Stephanie Koller kam für Janda. Erst zu Ende des Satzes fanden dann auch die Griesbacher Aufschläge ihr Ziel und Fabich konnte mit ihren Aufschlägen die Mannschaft etwas näher an den Gegner heranrücken. Als dann Hippeli (für John) auch noch zwei Aufschläge unterbrachte, konnte der Rückstand bis auf zwei Punkte verkürzt werden. Das Aufbäumen kam aber zu spät und Straubing konnte unterstützt durch zwei Auszeiten den Satz mit 25:22 nach Hause bringen. Vom ersten Punkt an geriet Griesbach im dritten Satz in Hinterhand. Ungenauigkeiten aus der Griesbacher Abwehr, Zögerlichkeiten im Zuspiel oder aber ungenutzte Chancen im Angriff verhalfen Straubing zu einer schnellen Führung. Vor allem über ihre Außenangreiferinnen punktete Straubing. Mit harten Diagonalangriffen zwangen diese Griesbach in die Defensive und erschwerten einen geordneten Spielaufbau. Keinen Zugriff fand das Griesbacher Blockspiel gegen die gegnerischen Aufsteigerbälle, die einen Stock höher als der Griesbacher Block abgeschlagen wurden. So holte sich Straubing wieder eine komfortable 8 Punkte- Führung. In fast aussichtsloser Position durfte Lina Dressler ihr Bayernligadebut feiern. Die Messe war gelesen, als Griesbach wiederanfing Volleyball zu spielen. Punkt für Punkt holten die Rottalerinnen auf. Am Ende reichte es aber nicht mehr die Straubingerinnen abzufangen. Wieder verlor der TSV Bad Griesbach 22:25. Am Ende waren alle Sätze relativ knapp, umso ärgerlicher für den TSV, der mit einem etwas besseren Spiel sicherlich Punkte aus Straubing entführen hätte können. Die Defizite waren an diesem Tag aber zu groß und so gewann Straubing verdient 3:0 aufgrund der stabileren Spielanlage.