Griesbach starker Dritter

3:1 im Saisonfinale gegen Dachau- bestes Vereinsergebnis
                                     der Historie

Die Volleyballerinnen des TSV Bad Griesbach haben zum Saisonabschluss in der Bayernliga zu Hause gegen den ASV Dachau einen verdienten 3:1 Sieg gefeiert. Mit diesem Erfolg sichern sich die Rottalerinnen den 3. Tabellenplatz und damit das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte.

a053b548-fce2-4394-9913-cc4de8ac7078_550_x_371.jpg
Foto Stephani

Auf dem Bild zu sehen: hinten von links: Carolin Reitberger, Jenny Janda, Constanze Koller, Steffi Koller, Christine Hellinger, Magdalena John, Maike Dülmer, Lena Kowasch, Julia Sosnowski, Co Trainer Wolfgang Stephani
Vorne von links: Trainer Dominik Ludwig, Lisa Fabich, Susanne Lermer, Sophia Hebel, Luise Neumüller und die Kinder von Co Trainer Stephani mit Greta und Frieda Stephani.

Trainer Dominik Ludwig musste auf die zuletzt beste Punktesammlerin Jenny Janda verzichten, die sich in der Vorwoche gegen den FSV Marktoffingen einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. Er schickte zum Start gegen den ASV Dachau Zuspielerin Lisa Fabich, Diagonale Steffi Koller, die beiden Mittelblockerinnen Constanze Koller und Julia Sosnowski, die Außenannahmespielerinnen Carolin Reitberger und Luise Neumüller sowie Libera Christine Hellinger aufs Spielfeld. Die Rottalerinnen begannen fahrig mit einigen Ungenauigkeiten in allen Mannschaftsteilen. So erspielten sich die Oberbayerinnen, für die es bei diesem Spiel um den Klassenerhalt ging, eine 6:2 Führung. Anschließend findet der TSV besser in die Partie und gestaltete den ersten Satz zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des ersten Satzes gelang zuerst Steffi Koller ein harter diagonaler Außenangriff, anschließend punktete Neumüller mit einem Ass. Zum richtigen Zeitpunkt erreichten die Hausherrinnen ihr bestes Spielniveau und zeigten im Spielaufbau und Abschluss eine perfekte Leistung zum 25:21.

Im 2. Satz brachte Ludwig für Kapitänin Constanze Koller Magdalena John auf die Mittelblockerposition. Bis zum 6:6 tasteten sich die Mannschaften ein wenig ab, ohne dass ein Team herausragte, dann schaltete Griesbach wieder den Turbo ein. Mit ihrem unvergleichlich hohen Tempo im Angriffsspiel ließen die Rottalerinnen den Gästen aus Oberbayern vor allem im Block keine Chance. Nicht zu greifen für den Gegner war vor allem Sosnowski, die perfekt angespielt von Fabich, ihre Schnellangriffe sicher verwandelte. Beim 25:14 war die Messe im zweiten Satz schnell gelesen. Dann rotierte Ludwig kräftig durch. Sophia Hebel, zum Ende des 2. Satzes bereits für Fabich eingewechselt und Susanne Lermer als Libera für Hellinger begannen im
3. Satz. Kapitänin Constanze Koller ersetzte zudem Sosnowski auf der Mittelblockerposition. Dem Griesbacher Spielfluss schadete das anfangs keineswegs. Hebel setzte ihre Angreiferinnen gewinnbringend ein und Griesbach führte 10:5. Dachau gab sich nicht geschlagen und spielte sich anschließend, unterstützt durch eine hohe Fehlerquote, zurück in den Satz. Ludwig brachte zwar Fabich, Sosnowski und Hellinger zurück ins Spiel, doch Dachau gewann 25:21.
Im vierten Satz bekam die gut aufgelegte Reitberger eine Pause, John übernahm nun die Außenangreiferposition. Wie schon im zweiten Satz gelang den Rottalerinnen nun wieder alles. Fabich bekam aus Annahme und Abwehr die Bälle perfekt serviert und zog mit ihrem Zuspiel das Tempo an. Bezeichnend für das Spiel war es Sowsnowski, die mit einem Überkopfaufsteiger den Sack zum 25:15 zumachte.

Der TSV Bad Griesbach konnte den etwa 100 Zuschauern in der Griesbacher Volkschulturnhalle zum Abschluss der Saison noch einmal ein insgesamt starkes Spiel zeigen. Mit dem 3:1 Erfolg zementieren die Rottalerinnen ihren 3. Platz in der Abschlußtabelle der Volleyball Bayernliga. Mit dieser Platzierung hatte man am Anfang der Saison nicht rechnen können, hatte der TSV die ersten drei Begegnungen verloren. Erst eine Serie mit zehn Siegen am Stück brachte die Rottalerinnen Platz um Platz nach oben. In der Rückrunde musste man sich nur dem Meister aus Gotteszell geschlagen geben. Vor allem die attraktive Spielweise ließ die Gegner reihenweise verzweifeln und bot den im Schnitt über 100 Heimfans beste Unterhaltung.